COVID-19 Impfstoff (German)

Das für uns vorrangige Thema ist Covid-19, das uns auch noch in den nächsten Jahren beschäftigen wird.

Auf diesen Seiten werden in Zukunft zu zentralen Gesundheitsfragen eine objektive und wissenschaftlich fundierte Antwort all jene erhalten, die ausschließlich auf wissenschaftliche Fakten statt auf Verschwörungstheorien vertrauen.

Sämtliche Informationen können Ihnen nur einen ersten und groben Überblick geben und dienen weder zu einer Selbstdiagnose noch sind sie als Empfehlung oder Werbung für Sie persönlich gedacht. Jeder Mensch ist anders und hat ggf. andere Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten oder Allergien. Die unter dieser Domain befindlichen, privat angebotenen Informationen können daher eine für Sie individuelle ärztliche Untersuchung und Beratung nicht ersetzen. Wenden Sie sich daher mit Ihren speziellen Fragen vor etwaigen Maßnahmen oder bei akuten Beschwerden unbedingt zunächst telefonisch an einen Arzt Ihres Vertrauens. Keinesfalls sind diese Informationen zu einer Selbstdiagnose und Selbstmedikation geeignet. Medikamente und Impfstoffe gegen Covid-19 sind verschreibungspflichtig und dürfen nur unter ärztlicher Aufsicht und durch einen Arzt oder eine Ärztin verabreicht werden.

Die zentralen Fragen zur Gesundheit sind für die meisten Menschen aktuell folgende:

1) Welche Unterschiede in den Impfstoffen gibt es?

2) Wer bringt wann als erster den dauerhaft wirksamsten Impfstoff auf den Markt?

3) Sollten sich auch chronisch Kranke mit Autoimmunerkrankungen (wie z.B. MS) impfen lassen?

4) Wenn eine Neuinfektion nicht ausgeschlossen werden kann und bereits Mutationen des Covid-19 Virus entdeckt wurden, macht dann eine Impfung überhaupt Sinn?

5) Welche Medikamente helfen aktuell am besten bei einer erworbenen Covid-19-Infektion, um den Verlauf zu verbessern?

6) Was können Sie gegen eine Covid-19-Infektion aktuell selbst am wirkungsvollsten tun?

 

zu 1) Welche Unterschiede in den Impfstoffen gibt es?

Damit alles wieder wird, wie es war und sich auch die Weltwirtschaft wieder erholen kann, müssen mindestens 60-70% der Gesamtbevölkerung weltweit immunisiert werden. Deshalb sind Impfstoffe so enorm wichtig. Deren Entwicklung wird aktuell von verschiedenen Ländern finanziell gefördert. Zahlreiche Unternehmen arbeiten weltweit mit Hochdruck an der Entwicklung wirksamer Impfstoffe gegen das Virus.

Doch welche Unterschiede gibt es aktuell bei Impfstoffen?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Lebendimpfstoffen, Totimpfstoffen und seit neuerer Zeit auch Impfstoffe auf genetischer Basis, z.B. genetische mRNA-Impfstoffe. Impfstoffe sollen Krankheitserreger nachahmen und das Immunsystem zur Antikörperbildung anregen. Dies setzt ein gesundes und intaktes Immunsystem voraus.

Lebendimpfstoffe enthalten ein abgeschwächtes Virus. Solche Lebendimpfstoffe wurden bisher z.B. gegen Masern, Röteln, Mumps und Rotaviren im Kindesalter verabreicht. Im Erwachsenenalter gibt es als Lebendimpfstoff beispielsweise auch die Gelbfieberimpfung.

Totimpfstoffe enthalten keine lebenden Viren, sondern enthalten ein totes, inaktives Virus oder sie bestehen aus Teilfragmenten des Virus, gegen das Antikörper gebildet werden sollen. Das Immunsystem erhält durch solche Totimpfstoffe entsprechende Antigene, die es zur Herstellung von Antikörpern anregt.

Seit neuerer Zeit hat die Genforschung mit mRNA-Impfstoffen einen ganz neuen Weg ermöglicht.

mRNA-Impfstoffe gehören zu den genbasierten Impfstoffen und enthalten kein reales Antigen mehr und damit weder lebende, noch tote Viren. Vielmehr liefert der mRNA-Impfstoff dem Immunsystem lediglich eine Bauanleitung in Form von Nukleinsäuren für ein Antigen. In der Körperzelle findet somit zunächst eine Synthese des Antigens statt, die nach dieser Bauanleitung des mRNA-Wirkstoffes abläuft. Mit solchen mRNA-Impfstoffen besteht eine weit höhere Flexibilität, weil ein mRNA-Wirkstoff im Körper verschiedene Antikörper bilden kann. Solche mRNA-Impfstoffe lassen sich zudem auch schneller, einfacher und damit kostengünstiger herstellen.

Doch solche mRNA Impfstoffe sind nicht unumstritten. Kritiker dieser noch recht neuen Impfmethode sehen die Gefahr, dass mit der Injektion der Erbgutsubstanz auch eine zufällige Integration der eingebrachten Gene in das Genom der menschlichen Wirtszelle stattfinden könnte und in Folge dessen verschiedene Tumore oder diverse Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden könnten. Hier wäre als bekannte und zumindest mögliche Folgeerkrankung ggf. Lupus erythematodes zu nennen; eine entzündlich, rote Hauterkrankung, die sich häufiger über den Nasenrücken und die Wangen ausbreitet und die unbehandelt schwere, entstellende Narben hinterlässt. Obwohl es zu mRNA-Impfstoffen noch nicht genug Langzeiterfahrung und als Folge noch nicht genügend viele Langzeitstudien gibt, widersprechen einige Forscher seit einigen Jahren diesen befürchteten Risiken. Es gäbe, so diese optimistischen Forscher, seit einigen Jahren gute Entwicklungsergebnisse. Aktuell entwickelt die Pharmaindustrie solche mRNA-Impfstoffe gegen Influenza, Hepatitis B und C, HIV, Tollwut, gegen T-Zell-Leukämie und gegen das Zervixkarzinom. Weitere genbasierte Impfstoffe werden in Zukunft sicher folgen.

Welcher Wirkstoff für Sie am besten geeignet ist und wann Sie sich impfen lassen sollten, klären Sie am besten mit Ihrem Arzt, der Ihren Gesundheitszustand und etwaige Vorerkrankungen am besten kennt. Damit ein Impfstoff wirken kann, bedarf es eines intakten Immunsystems. Wenn Sie z.B. eine Immunsuppression als Therapie einer Autoimmunerkrankung oder nach einer Organtransplantation erhalten, bestehen Risiken, die Sie unbedingt mit Ihrem Arzt besprechen müssen. In jedem Fall hat bei Vorerkrankungen und bei einer Immunsuppression eine fachmedizinische Risiko-Nutzen-Abwägung durch den Arzt oder die Ärztin zu erfolgen, bevor eine Entscheidung für eine Impfung und für einen bestimmten Impfwirkstoff getroffen wird.

zu 2) Wer bringt wann als erster den dauerhaft wirksamsten Impfstoff auf den Markt?

Aktuell arbeiten an der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Virus Sars-CoV-2 zahlreiche Unternehmen.

Nachfolgend eine sehr kleine Auswahl der Unternehmen, die innerhalb von Studien an der Entwicklung arbeiten. Die Liste ist nicht vollständig, zeigt aber die unterschiedlichen Ansätze. Es sind weit mehr und nach Angaben der WHO sind es aktuell 164 Impfstoffe, die sich in verschiedenen Phasen von Studien befinden. Für viele wurde bereits ein beschleunigtes Zulassungsverfahren bewilligt, obwohl die Entwicklung, Testung und Zulassung solcher Impfstoffe sonst 15 bis 20 Jahre dauert.

Erste Impfungen fanden Anfang Dezember 2020 in England statt. Biontech (mRNA-Impfstoff) und Moderna zählen aktuell zu den Vorreitern. In Deutschland werden Impfungen zur Jahreswende 2020/21, jedenfalls aber Anfang 2021 statt finden. Es sollen zuerst Risikopatienten im Alter von über 80 Jahren auf freiwilliger Basis geimpft werden.

Sinovac

Das chinesische Biotech-Unternehmen entwickelt einen Impfstoff mit dem vorläufigen Namen „CoronaVac“. Die darin enthaltenen Vakzine bestehen aus einem inaktivierten Sars-CoV-2-Virus. Der Impfstoff gehört damit zu den klassischen Totimpfstoffen.

Moderna

Das US-amerikanische Biotech-Unternehmen entwickelt einen genbasierten mRNA-Impfstoff. Die Entwicklung liegt weit vorne. Der vorläufige Name des Impfstoffes ist mRNA-1273. Er befand sich bereits im Juli 2020 in einer Phase-II-Studie.

Curevac

Sogar Tesla-Chef Elon Musk soll angekündigt haben, mobile Produktionsanlagen für den Impfstoff CvnCOV von Curevac entwickeln zu wollen. Auch dieser Impfstoff ist ein mRNA-Impfstoff. Deutschland und die EU setzen vor allem auf diesen Hersteller mit eigenen Produktionsanlagen in Tübingen. Unterstützt wird die Forschung durch die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) und durch die EU-Kommision über die KfW-Bank.

Pfizer und Biontech / Fosun Pharma

Die Unternehmen arbeiten an dem Impfstoff BNT 162, der ebenfalls ein mRNA-Impfstoff ist. Die Phase-I / II-Studie hatte bereits im Juli 2020 in den USA begonnen. Eine Ausweitung der Studie auf Deutschland und Argentinien ist beabsichtigt. Aktuell (Dezember 2020) scheint Biontech im deutschsprachigen und europäischen Markt das Rennen zu gewinnen. Wie wirksam und verträglich der Impfstoff langfristig sein wird, bleibt nach einem breiten, freiwilligen Einsatz unter der Bevölkerung noch abzuwarten.

Sanofi und GlaxoSmithKline

GSK und Sanofi gehören zu den größten Impfstoffherstellern weltweit. Es handelt sich ebenfalls um einen genbasierten Impfstoff, jedoch auf Basis einer rekombinanten DNA-Technologie. Bis zu eine Milliarden Dosen pro Jahr sollen produziert werden können.

GlaxoSmithKline und Biopharmaceuticals / Dynavax

GSK arbeitet auch noch mit diesen Unternehmen zusammen, die in den Produktionsstätten in China einen weiteren Totimpfstoff SCB-2019 produzieren werden.

GlaxoSmithKline, Dynavax, CSL / University of Queensland

GSK unterhält mit Dynavax gleich zwei Kooperationen im Bereich der Impfstoff-Entwicklung. Auch in diesem Projekt werden Totimpfstoffe mit noch unbekanntem Namen entwickelt.

Janssen (Johnson & Johnson)

Das alleine agierende Unternehmen entwickelt den genbasierten Vektorvirenimpfstoff mit dem Namen Ad26.COV2-S. Die Herstellung soll in den USA, den Niederlanden und der Schweiz erfolgen.

In Deutschland gibt es noch eine Kooperation des Deutschen Zentrum für Infektionsforschung gemeinsam mit der Universität München und der Universität Marburg und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Die Kooperation arbeitet ebenfalls an einem genbasierten Vektorvirenimpfstoff auf Basis von MVA-Viren. Diese sind Viren die im Menschen nicht replikationsfähig sind und als Modified-Vaccinia-Ankara-Viren bezeichnet werden. Sie sehen für das Immunsystem aus wie Sars-CoV-2-Viren, um eine entsprechende Immunantwort auszulösen, sind es aber nicht. Auf diese Weise erhoffen sich die Forscher einen sicheren Impfstoff in Zukunft anbieten zu können.

Die Zahl der Unternehmen, ist deutlich länger und beträgt wie schon erwähnt über 160 Impfstoffe von Pharmaunternehmen, die z.T. miteinander kooperieren.

Die hier genannte, kleine Auswahl soll lediglich die unterschiedlichen Ansätze der Impfstoffentwicklung verdeutlichen.

Zu 3) Sollten sich auch chronisch Kranke mit Autoimmunerkrankungen (wie z.B. MS) impfen lassen?

Immer wieder werden Zweifel daran laut, ob sich chronisch kranke Menschen mit einer Autoimmunerkrankung überhaupt impfen lassen sollen. Immerhin wurden in der Vergangenheit sogar Berichte laut, nach denen sogar harmlose Erkältungsmittel in Tropfenform, die das Immunsystem anregen und triggern, eine Multiple Sklerose (MS) ausgelöst oder durch einen ersten starken Schub zumindest erstmals offenbart haben sollen. Zumindest berichten das einige Betroffene. Tatsache ist, dass bei der MS als Autoimmunerkrankung das eigene Immunsystem gegen die körpereigenen Zellen gerichtet ist und eben nicht nur gegen Krankheitserreger als Eindringlinge von außen. Das Immunsystem reagiert gegen den eigenen Körper damit selbstzerstörend gewisser Maßen „autoaggressiv“ gegen körpereigene Zellen, was den Körper langfristig irreversibel schädigt und was erhebliche Behinderungen zur Folge haben kann. Bei der MS handelt es sich praktisch um einen chronisch entzündlichen Prozess des zentralen Nervensystems (ZNS), bei dem die Isolationsschichten der Nerven in Form des lebenswichtigen Myelin mehr und mehr abgebaut werden. Es kommt damit zu Unterbrechungen in der Nervenleitbahn und zu fehlerhaften Verschaltungen. Dies kann mit einem Kabelbrand (chronische Entzündung) an der Isolation (Myelin) von elektrischen Kabeln (Nerven) in einer komplexen Elektronik (ZNS) verglichen werden. Als gesichert gilt, dass reale Infektionen in der Tat z.T. schwere und langandauernde Schübe auslösen können, die eine deutliche Erhöhung der Behinderung zur Folge haben können. Einige Ärzte vertreten die Ansicht, dass systematische Studien für einzelne Impfungen (wie z.B. Influenca, Tetanus, etc.) belegen würden, dass kein Zusammenhang zwischen Impfungen im Allgemeinen und einer Schubauslösung bei bestehender MS bestehe. Bei realen Infektionen bestehe dafür sehr wohl eine signifikant häufige Schubauslösung, so dass einige Mediziner daraus folgern, dass vorsorglich auch bei MS-Patienten eine Impfung gegen sicher schädigende und schubauslösende Infektionen nach einer Einzelfall-Abwägung und nach einer medizinischen Nutzen-Risiko-Abschätzung präventiv sinnvoll sei.

Voraussetzung ist allerdings, dass keine Therapie der Immunsuppression erfolge, da sonst keine gesunde Immunantwort zur Bildung der Antikörper erfolgen könne. Eine solche Immunsuppression solle vor einer Impfung seit mindestens vier Wochen abgeschlossen sein. In jedem Fall sollte eine Impfung durch Totimpfstoffe vorgezogen werden und durch einen Arzt, der den MS-Verlauf des Patienten kennt und behandelt, vorher erwogen werden, ob eine Impfung im Einzelfall erfolgen kann oder nicht. Ein pauschaler Impfzwang für MS-Erkrankte oder sonstige Autoimmunkranke ist risikoreich und aus medizinischer und grundrechtlicher (Art. 2 Abs. 2 GG) Sicht abzulehnen. Es bedarf stets unter Abwägung aller vorliegenden Umstände des Einzelfalles einer vorsichtigen Einzelfallentscheidung durch den Betroffenen selbst in Absprache mit seinem behandelnden Arzt. Eine grundsätzliche Verneinung der vorsorglichen Impfung von Autoimmunkranken ist jedoch auch nicht möglich, da eine Impfung vor einer schweren und ggf. tödlich wirkenden Covid-Infektion schützen könnte.

Zu 4) Wenn eine Neuinfektion nicht ausgeschlossen werden kann und bereits Mutationen des Covid-19 Virus entdeckt wurden, macht dann eine Impfung überhaupt Sinn?

Aus China und Hongkong stammen berichte über Fälle, bei denen einmal mit Covid-19 Infizierte, welche die Krankheit aktiv durchlebt und überlebt hatten, im Ausland erneut infiziert wurden. Man führt dies darauf zurück, dass das Virus bereits bei seiner Ausbreitung über den Globus mutiert sei. Ebenfalls gab es Berichte aus wissenschaftlichen Kreisen, dass die Anzahl der Antikörper nach einer überlebten Infektion mit dem Covid-19-Virus schon nach relativ kurzer Zeit wieder rapide abfalle. Damit wäre eine Immunisierung nur für eine relativ kurze Zeit gegeben. In sofern ist die Frage nach dem Sinn und der Wirkung einer Impfung im Fall des Sars-CoV-2-Virus durchaus berechtigt. Immerhin müssen dauerhaft 60% bis 70% der Weltbevölkerung immunisiert sein, um das Virus überhaupt weltweit ausrotten zu können. Doch da es keine Langzeiterfahrung gibt, bleibt der Menschheit nichts weiter übrig als die Immunisierung durch Impfstoffe wenigstens zu versuchen, da es keine Alternativen gibt.

Zu 5) Welche Medikamente helfen aktuell am besten bei einer erworbenen Covid-19-Infektion, um den Verlauf zu verbessern?

Als Patient müssen Sie sich selbst diese Frage gar nicht stellen, da diese Medikamente verschreibungspflichtig sind und nach einer tatsächlich positiven Infektion und im Falle eines Ausbruchs der Erkrankung grundsätzlich unter ärztlicher Aufsicht im Zuge der ohnehin intensiven Covid-Behandlung nur durch den Arzt verabreicht werden können und sollen. Neben einem bestimmten Medikament, das bislang gegen Malaria gegeben wird, war vor allem Remdesivir, das auch bei HIV-Infektionen eingesetzt wird, zwischenzeitlich erfolgversprechend, wenn es um die akute Covid-19-Behandlung ging. Hier ist allerdings im Laufe der Zeit eine Ernüchterung eingetreten, da die erhoffte Wirkung sich doch nicht in jedem Fall bestätigte.  Die Verabreichung erfolgt aber stets nach ärztlichem Ermessen unter dessen Aufsicht. Vermeiden Sie unbedingt eine Selbstmedikation und lassen Sie sich bei Symptomen sofort testen und begeben Sie sich bei gesicherter Infektion und spätestens bei sich steigerndem Verlauf unbedingt in ärztliche Behandlung und in Quarantäne.

Zu 6) Was können Sie gegen eine Covid-19-Infektion aktuell selbst am wirkungsvollsten tun?

– Seien Sie vernünftig und vorsichtig. Halten Sie sich in jedem Fall und immer an die Empfehlungen und Auflagen des Robert-Koch-Institutes, der Regierung und in Ihrer Region an die Empfehlungen und Auflagen des Landes und Landkreises – aller unvernünftigen Unkenrufe von Verschwörungstheoretikern, Impfgegnern, rechtsextremen und sonstigen ideologischen Gruppierungen zum Trotz.

– Meiden Sie Menschenansammlungen jeder Art. Sie benötigen als vernünftiger und intelligenter Mensch keine Verbote und Auflagen, um selbst Vernunft zum Schutz der eigenen Person und anderer Menschen walten zu lassen.

– Waschen Sie sich häufig und spätestens nach erneutem Betreten Ihrer Wohnung sofort gründlich die Hände und desinfizieren Sie die Türklinken der Eingangstüren und die Lichtschalter (in und vor der Wohnung).

– Halten Sie am besten min. 2,5 m Abstand zu fremden Personen und halten Sie sich mit fremden Menschen in geschlossenen Räumen nur dann länger auf, wenn es unbedingt sein muss – z.B. zur Existenzsicherung am Arbeitsplatz. Dauerhaftes Lüften (ohne sich durch Zugluft zu erkälten) kann helfen die Anzahl etwaiger Krankheitserreger durch Aerosole im Raum zu reduzieren – auch in Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern!

– Vermeiden Sie unnötige, private Treffen und Veranstaltungen, wenn diese nicht zur Erhaltung ihrer wirtschaftlichen Existenz zwingend notwendig sind.

– In einer spiel- und spaß-verwöhnten Gesellschaft die nicht mehr resilient in der Lage zu sein scheint, durch Vernunft vorübergehend auf Genuss und Spaß verzichten zu können, kommt es umso mehr auf Sie persönlich und auf Ihren Selbstschutz und auf den Schutz Anderer als Verantwortung gegenüber den Mitmenschen an.

– Vermeiden Sie den Kontakt zu Personen, die Massendemonstrationen ohne Sicherheitsabstände besuchen oder die die Covid-19-Infektion in Gesprächen verharmlosen oder diese als Weltverschwörung zu erklären versuchen, da von diesen Personen aufgrund des eigenen, unvorsichtigen Verhaltens potentiell ein deutlich höheres Infektionsrisiko ausgehen kann. Wer sich selbst einem erhöhten Infektionsrisiko in Massenveranstaltungen aussetzt oder wer unverändert an privaten Parties teilnimmt, kann in Folge dessen mit höherem Risiko im Nachgang erneut auch andere Menschen infizieren, die sich selbst aber vernünftig an die Regeln gehalten haben.

– Distanzieren Sie sich daher innerlich und räumlich von Personen, die unserer Demokratie, den gesellschaftlichen Frieden und unser aller Gesundheit durch unnötige Parties, querulantische Krawalle und unanständige Hassreden und Beleidigungen gefährden und die damit selbst den Frieden und die Ordnung in unserer Gesellschaft, mit Covid-19 als vorgeschobenem Grund für Demos und Krawalle, willentlich und gezielt zerstören wollen. Seien Sie kein Mitläufer bei Rechtsextremen und Weltverschwörungstheoretikern, indem Sie diesen staats- und demokratiefeindlichen Gruppen ein verharmlosendes Alibi und Aufwind durch Ihre eigene Teilnahme an Protesten verschaffen. Wenn Sie selbst konstruktive Verbesserungsvorschläge zum Umgang mit der Pandemie haben, können Sie diese mutig auf kommunaler Ebene, auf der Ebene des Landes und des Bundes in einem sachlichen und rationalen Stil schriftlich gegenüber der Politik vorbringen. Das kann, wenn Ihre Vorschläge fachlich fundiert und überzeugend sind, weit mehr bringen. Dafür leben wir in einer Demokratie. Bedenken Sie: „Der Ton macht die Musik.“

– Vermeiden Sie nach Möglichkeit Auslandsreisen und entdecken Sie für sich innerhalb von Tagesausflügen die Natur ganz neu in ihrer eigenen Region – entweder allein, zu zweit oder in der Familie. In den folgenden Jahren werden Sie wieder ins Ausland reisen können. Ein vorübergehender Verzicht hat noch niemandem geschadet. Solche Erfahrungen stärken unsere Resilienz, wenn wir uns richtig und angemessen verhalten. Auch für Balkonien gibt es tolle Ideen – alleine oder innerhalb des Familienverbundes. Kaufen Sie sich doch z.B. gemeinschaftsfördernde, neue Brettspiele oder wieder einmal gute Bücher zum Relaxen auf dem Balkon oder im Garten. Nutzen Sie die Zeit zu Hause für positive Beschäftigung und Gedanken und auch für Ihre autodidaktische und persönliche Fortbildung durch gute Fachliteratur oder durch Online-Sprachkurse. Das wird sich nach der Krise für Sie auszahlen. Planen Sie Ihre Träume für die Zeit nach COVID-19. Das gibt Ihnen selbst innerlich “Licht am Ende des Tunnels”.

– Kaufen Sie mit Maske und Abstand zu anderen Menschen und mit wiederholter Händedesinfektion ganz normal und regelmäßig im Einzelhandel ein. Versuchen Sie zu einem Zeitpunkt einzukaufen, wenn weniger los ist und nicht nur am Wochenende, wenn alle einkaufen gehen. Damit helfen Sie auch der Wirtschaft und dem Einzelhandel. Führen Sie ggf. immer etwas Desinfektionsmittel selbst mit sich, um die Hände wiederholt zu desinfizieren.

– Nehmen Sie Rücksicht auf andere Menschen und informieren Sie sich nur in nachweislich vertrauenswürdigen Quellen, wie z.B. bei dem Robert-Koch-Institut, bei Virologen, bei Universitäten, der Informationsseiten der Bundesregierung und der Ministerien und auf Seiten der Gesundheitsämter. Seien Sie vor der Flut an Falschmeldungen und Fake-News in Videokanälen, in sozialen Netzwerken und im sonstigen Internet auf der Hut und lassen Sie sich weder durch sogenannte NWO-Panikmache und sonstige “Querdenker” und Weltverschwörungstheorien verunsichern noch beeinflussen. Denken Sie positiv.

Covid-19 ist ein Naturereignis, wie es die Menschheit von Zeit zu Zeit immer mal wieder erlebt hat. Seuchen sind nichts Neues, noch sind Menschen oder bestimmte Bevölkerungsgruppen schuld daran. Auch Politiker und Millionäre haben kein vernünftiges Interesse daran, wenn durch ein Virus die Weltwirtschaft leidet – im Gegenteil! Glauben Sie also nicht solchen absurden Verschwörungstheorien.

Die Pandemie wird ganz sicher zu ihrem Ende kommen. Das war auch bei der sog. “Spanischen Grippe” so, die ihren Ursprung damals in den USA hatte. Patient 0 war damals ein amerikanischer Soldat, der das Virus im ersten Weltkrieg unabsichtlich und nicht wissentlich nach Europa einschleppte. Im Zuge der zweiten Welle berichtete Spanien über die Grippe-Pandemie anfang des 20. Jahrhunderts offener und ehrlicher als alle übrigen Staaten, die am ersten Weltkrieg (1914-1918) beteiligt waren und die das Grippe-Virus fataler Weise anfangs “totzuschweigen” versuchten. Daher gab man der Pandemie irrtümlich den Namen “Spanische Grippe”, obwohl sie ihren Ursprung schon viel früher in den USA hatte. Auch die zweite Welle der sog. Spanischen Grippe war deutlich heftiger, doch eines Tages flachte das Infektionsgeschehen plötzlich ab und das Virus verschwand, wie es gekommen war. Schöpfen Sie daher Mut auch für unser Jahrhundert-Ereignis der COVID-19-Pandemie. Bleiben Sie ruhig und leben Sie nach Möglichkeit zurückgezogen und unternehmen Sie nur Aktivitäten, die zum Lebenserhalt notwendig sind (Arbeitsplatz, sofern möglich und erlaubt und notwendige Einkäufe). Handeln Sie vernünftig. Ihre eigene Gesundheit und die Gesellschaft dankt es Ihnen.

Eine COVID-19 Infektion kann auch für junge Menschen den Tod bedeuten oder zumindest auch Langzeitschäden hervorrufen. Handel daher auch als junger Mensch vernünftig und nimm als wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft Rücksicht auf Deine Umgebung und auf Deine Mitmenschen.

Je vernünftiger wir alle gemeinsam handeln und uns an die von Wissenschaftlern empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen halten, umso schneller wird die Krise überwunden sein. Vernünftiges Handeln braucht aus Eigeninitiative heraus keine Verbote, sondern verzichtet freiwillig.

Rebellische Demos mit absurden Theorien über ein Virus als vorgeschobenen Grund, um unsere Demokratie zu stürzen, bewirken das genaue Gegenteil.

Bewahren Sie Ruhe und Gelassenheit und handeln Sie vernünftig.

In diesem Sinne:

Bleib gesund!

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